Mitteilung Nr.7 an die Angehörigen von Heimbewohnern*innen des Martinsheims in Mals

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

heute auf den Tag genau vor zwei Monaten mussten wir das Heim für Besucher, Freiwillige und Gäste schließen und verschiedene Service-Leistungen einstellen, sozusagen unseren eigenen „Lockdown“ beschließen. 

 

Das war für alle eine gänzlich neue Erfahrung. Es gab nichts Vergleichbares vorher. Niemand konnte sagen, ob diese Entscheidung richtig oder falsch war. Im Nachhinein betrachtet mag sie sicher richtig gewesen sein. Aktuell haben wir keinen COVID-Fall im Hause. Aber wie sieht es für die nahe Zukunft aus, damit es auch so bleibt? Nach welchen Kriterien müssen sich unsere hausinternen Entscheidungen ausrichten? Gerade in Bezug auf die derzeitig geltende Besuchsregelung, die von allen als die am meisten  einschneidende Maßnahme empfunden wird.   

 

Gestern wurden weitergehende Lockerungen in Gesellschaft und Wirtschaft operativ. In den nächsten Wochen werden weitere folgen. 

 

Was bedeutet diese sog. „Phase 2“ für unsere Einrichtung? Wie gehen wir damit um? Auch angesichts der Tatsache, dass die Auswirkungen von Entscheidungen, die heute gefällt werden, erst in 15 Tagen sichtbar werden, und somit eine schnelle Korrektor unmöglich ist. 

 

Die bisherige Linie im Krisenstab war geprägt von Vorsicht. Dies mag uns vielleicht die eine oder andere Kritik eingebracht haben, aber das bisherige Resultat unseres Handelns gibt uns Recht. Deshalb haben wir, den Empfehlungen des ärztlichen Leiters folgend, entschieden, auf jeden Fall für den Monat Mai die bisherige Regelung des hausinternen „Lockdowns“ beizubehalten. Auch um zu beobachten, wie sich die  

oben erwähnten Lockerungen in der Gesellschaft auf die Infektionslage im Land auswirken werden (Gefahr einer 2. Welle). Das können wir frühestens in der 2. Monatshälfte erkennen. 

 

Wir sind uns bewusst, dass die Fortdauer der Trennung von euren Lieben für alle, für Sie, für unsere Heimbewohner*innen und auch für unsere Mitarbeiter*innen sehr belastend ist. Es gibt derzeit keine Alternative zu dieser Entscheidung. Auch der übergeordnete Krisenstab, eingerichtet beim Verband der Seniorenwohnheime Südtirols, hat mit gestriger Anweisung die dringende Empfehlung erlassen, bis auf 

das Weitere die Seniorenwohnheime für Besuche nicht zu öffnen. 

 

Unser Bestreben ist es deshalb, alternative Angebote der Kommunikation anzubieten. Die Videotelefonie funktioniert recht gut und wird rege genutzt. Beim „Kontaktfenster“ mussten wir leider einen Rückschlag hinnehmen, da die angepeilte Lösung sich in der Umsetzung als nicht ideal erwiesen hat. Wir arbeiten an einem neuen Vorschlag, den wir gerade auf seine Durchführbarkeit hin prüfen. Wir halten Sie diesbezüglich auf den Laufenden. 

 

Wir bemühen uns um Ihr Verständnis für unsere Entscheidungen und für das Vertrauen in unsere Entscheidungen. Bisher haben sie uns Recht gegeben, auch wenn wir dabei demütig bleiben müssen: wir hatten auch sehr viel Glück. 

 

In Zukunft werden wir Sie nicht mehr, wie gewohnt, wöchentlich informieren, sondern bei Bedarf. Wichtige Entscheidungen und/oder Vorkommnisse werden wir Ihnen zeitnah über den üblichen Kanal www.martinsheim.it/wichtig und mit Vorankündigung via SMS mitteilen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.  

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund. 

   

Freundlichst 

 

Der Präsident

Konrad Raffeiner

 

Die Direktorin 

Dr. Roswitha Rinner 

 

 

 

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