Mitteilung Nr.6 an die Angehörigen von Heimbewohnern*innen des Martinsheims in Mals

 

Sehr geehrte Damen und Herren, 

jetzt, da sich die Kurve der Neuinfektionen im Lande langsam abflacht und auch die restlichen Zahlen immer besser werden, können auch wir etwas durchatmen. Aufatmen können wir angesichts der aktuellen Lage im Martinsheim: wieder ist eine Woche geschafft, ohne positiven COVID-Fall im Hause, weder bei den Heimbewohnern*innen noch beim Personal. 

 

Die Lage ist aber nach wie vor fragil und es bedarf weiter die volle Aufmerksamkeit und Verbindlichkeit in der Umsetzung aller Vorsichtsmaßnahmen. Dass wir aktuell keinen positiven COVID-Fall im Hause haben, ist einerseits auf die rigorose Umsetzung der Anordnungen und die große Disziplin unserer Mitarbeiter*innen zurückzuführen, andererseits auf das Glück, das uns bisher begleitet hat. 

 

Auch wenn das zivile Leben außerhalb der Mauern des Martinsheims langsam wieder Fahrt aufnimmt, werden wir unsere vorsichtige Linie weiterfahren und die Entwicklungen „draußen“ sorgfältig beobachten. Wir alle wissen, dass die Folgen der Entscheidungen, die heute getroffen werden, frühestens in 2-3 Wochen erkennbar sein werden. Deshalb bemühen wir uns um Ihr Verständnis, wenn wir bis auf das Weitere Besuche im Martinsheim noch nicht zulassen können. 

 

Sie alle haben wahrscheinlich in letzter Zeit die Berichterstattung in den lokalen Medien über die Zustände in den Südtiroler Seniorenwohnheimen verfolgt. Darin haben Vertreter von Gewerkschaften und politischen Parteien in kraftvoller Ausdrucksweise angebliche Missstände in den Heimen beklagt. Dazu möchten wir nicht Stellung nehmen, da wir uns nur auf die Situation in unserem Heim beziehen kkönnen (diesbezüglich verweisen wir auf die Mitteilung N.5 der vergangenen Woche) und die Situationen in den anderen Heimen nicht kennen. Wissend, wie solche Nachrichten wirken und welche Ängste sie erzeugen, haben die Berufsgemeinschaften der Pflegedienstleitungen und der Führungskräfte der Seniorenwohnheime reagiert und eine gemeinsame Stellungnahme zu diesem Thema verfasst. Sie finden das Dokument im Anhang zu diesem Schreiben.  

 

Wie in der letzten Mitteilung angekündigt, sind wir dabei, die bauseitigen Arbeiten für die Einrichtung des sog. Kontaktfensters in dieser Woche abzuschließen. Es handelt sich um einen geschützten Raum (Trennung durch eine Plexiglaswand), in welchem sich der Heimbewohner mit seinen Angehörigen visuell und auditiv unterhalten kann. Der Bereich vom Heim zum Eingang in die Grotte (Eingang Kapuzinerkirche) wurde für das Kontaktfenster angedacht. Die Angehörigen kommen über den Kirchenzugang von extern ins Heim. Der organisatorische Ablauf ist noch vom ärztlichen Leiter, Herrn Dr. Chr. Hofer, freizugeben. Dann können wir starten. In der nächsten Ausgabe erfahren Sie, wie diese Einrichtung genutzt werden kann.  

 

Bitte beachten Sie die Anweisung, dass keine Geschenke ins Haus gebracht werden dürfen. Auch wenn die Gefahr, das Virus über die sog. Schmierinfektion einzuschleppen, gering ist (laut Experten liegt es bei etwa 10 %), möchten wir kein Risiko eingehen, um unser gemeinsames Ziel, unbeschadet durch diese Pandemie zu kommen, nicht zu gefährden. 

 

Wir haben für Sie eine Fotocollage zusammengestellt, die Sie hier einsehen und auch, wenn Sie wollen, herunterladen können. 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bis zum nächsten Mal. 

 

Freundlichst

 

Der Präsident 

Konrad Raffeiner

 

Die Direktorin 

Dr. Roswitha Rinner 

 

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Mitteilung Nr.6 an die Angehörigen von Heimbewohnern*innen des Martinsheims in Mals
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